23.02.2012

Vollausbau der Ostumgehung Frankfurt A 66/A 661
A 66 Riederwaldtunnel, Autobahnkreuz Frankfurt Ost

ankerMahnaktion am Erlenbruch
ankerPresseerklärung

Aktionsbündnis warnt vor Baubeginn im Riederwald und fordert Moratorium

Spontane Mahnaktion im Erlenbruch

am kommenden Samstag, 25. Feb. 2012 um 11 Uhr


Liebe Interessierte, liebe Unterstützer,

noch an diesem letzten Wochenende im Februar sollen am Erlenbruch im Riederwald die
outlink ersten Bäume für den Beginn der Vorbereitungsarbeiten zum Bau des Riederwaldtunnels fallen.

Deshalb hat sich das Aktionsbündnis Unmenschliche Autobahn sich jetzt direkt in Offenen Briefen an die noch amtierende Frankfurter Oberbürgermeisterin und ihre potentiellen Nachfolgerinnen und Nachfolger gewendet.

Das Bündnis warnt nachdrücklich vor einer jahrzehntelangen Baustelle insbesondere am Erlenbruch, ohne dass der Autobahnbau wesentlich vorankommt und fordert ein Moratorium beim Ausbau A 661 und dem Bau der A 66 Riederwaldtunnel bis die komplette Einhausung der Autobahnen baureif geplant und deren Finanzierung gesichert ist.

Speziell die OB-Kandidatinnen und Kandidaten wurden von den Bürgerinitiativen außerdem gebeten, Wahlprüfsteine zur OB-Wahl mit Fragen zum Autobahnbau und zur Einhausung zu beantworten. Die Ergebnisse sollen dann Ende nächster Woche veröffentlicht werden.
Die Briefe werden in den nächsten Tagen noch nachträglich ins Netz gestellt!

Anlässlich der bevorstehenden Rodungsarbeiten ruft das Aktionsbündnis nun spontan zur einer

Mahnaktion

am Samstag, den 25. Februar 2012
im Riederwald auf.


Ab 11 Uhr soll die Kreuzung Schäfflestraße/Hänischstraße am Erlenbruch
für gut eine Stunde dicht gemacht werden.

Mit dieser Aktion soll auf die geplanten Baumfällungen für die Vorbereitungsarbeiten zum Bau der Autobahn A 66 Riederwaldtunnel aufmerksam gemacht werden. Gleichzeitig wollen wir damit vor der voreiligen Zerstörung des naturnahen Erlenbruchs warnen, wo doch seitens der Stadt Frankfurt gerade die Vorplanungen für die Einhausung laufen und sogar die Chancen und Nutzen der Einhausung für den südlichen Abschnitt geprüft werden.
Andererseits soll mit dieser Mahnaktion auch ein Signal gesetzt werden für sofortige Verkehsberuhigungsmaßnahmen am Erlenbruch.

Die Aktion wird offiziell beim Ordnungsamt angemeldet.

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pdf-logo Presseerklärung: Aktionsbündnis warnt vor Baubeginn im Riederwald und fordert Moratorium

Presseerklärung


Aktionsbündnis warnt vor Baubeginn im Riederwald und fordert Moratorium

Noch an diesem Wochenende sollen am Erlenbruch die ersten Bäume fallen für den Beginn der Vorbereitungsarbeiten (Kabel- und Kanalarbeiten) zum Bau der A 66 Riederwaldtunnel. Aus diesem Anlass wendet sich das Aktionsbündnis Unmenschliche Autobahn in linkOffenen Briefen an die noch amtierende Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth und alle ihre potentiellen Nachfolgerinnen und Nachfolger. Das Bündnis warnt nachdrücklich vor einer jahrzehntelangen Baustelle insbesondere am Erlenbruch, ohne dass der Autobahnbau wesentlich vorankommt und fordert ein Moratorium beim Ausbau A661 und dem Bau der A66 Riederwaldtunnel bis die komplette Einhausungen der Autobahnen baureif geplant und deren Finanzierung gesichert ist.

Seitens der Stadt Frankfurt laufen schon die Vorplanungen für die Einhausung des nördlichen Abschnitts der A661 incl. erster Kündigungen von Gartenpachtverträgen. Inzwischen lässt die Stadt eine Potentialanalyse für die Einhausung des südlichen Abschnitt der A661 bis zum Riederwald erstellen, um die Kosten, Nutzen und die Chancen eines solchen Projektes zu ermitteln.

Wenn die Stadt Frankfurt diese Schritte für die Einhausung ernst meint, muss sie nach Ansicht der Bürgerinitiativen diesen auch Taten folgen lassen und gegenüber dem Bund und dem Land Hessen entschlossen für einen Aufschub des Baubeginns im Riederwald eintreten. Ansonsten droht insbesondere der Riederwald für bis zu zwanzig Jahre zu einer brachliegenden Großbaustelle zu werden. Für die Bürgerinitiativen eine unvorstellbares Horrorszenario. Eine ganze Generation wird den einzigartigen naturnahen Erlenbruch nur noch als kahle, trostlose Bau- bzw. Verkehrswüste erleben. Schon der "normale" Bau dauert nach Einschätzung des Bündnisses rund zehn Jahre!

Das Aktionsbündnis der Bürgerinitiativen zeigt sich aber fest entschlossen alle juristischen und politischen Hebel in Bewegung zu setzen, um einen nicht verantwortbaren Autobahnbau ohne gleichzeitige Einhausung zu verhindern und ist zuversichtlich, am Ende dem Recht auf Schutz Geltung verschaffen zu können. Aber dann ist womöglich der kostbare Grünzug Erlenbruch völlig grundlos längst zerstört! Dabei verweisen die BIs auf die beiden öffentlichkeitswirksamen Spatenstiche von 2007 (Vollausbau A661) und 2009 (Riederwaldtunnel): Bis auf zwei "So-da-Brücken" und vor zwei Jahren sinnlos gerodetem Gelände ist der Bau nicht entscheidend vorangekommen!

Es wäre ein Schildbürgerstreich ersten Ranges, würde jetzt der Ausbau der Autobahn A661 und die Anbindung der A66 Tunnel Riederwald erfolgen, die geforderte Einhausung aber erst nachträglich gebaut werden. Es würde bedeuten, dass beim nachträglichem Bau der Einhausungen die A661 praktisch wie im heutigen Zustand auch noch die zusätzlichen Fahrzeugmassen der A66 (ca. 100.000 Kfz/24 h!) zu bewältigen hätte, da eine ganze Richtungsfahrbahn für den Bau der Einhausung jeweils gesperrt bliebe. Ein Megastau wäre die Folge und das viel propagierte Konzept "Staufreies Hessen" völlig ad absurdum geführt. Nach ca. 300 Millionen Euro Gesamtinvestitionen (ohne Einhausung) ein Skandal und angesichts der unverantwortlichen Verschwendung von Steuergeldern ein klarer Fall für den Bundesrechnungshof!

F. Ardelt-Theeck (BVN e.V.)
Sprecher des Aktionsbündnisses Unmenschliche Autobahn (AUA)

 

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