August 2019
Bürgervereinigung Nordend e.V. (BVN)


BVN startet neue Unterschriftensammlung gegen Autobahnbau und für Verkehrswende

 

Hallo Leute,
die Bürgervereinigung Nordend e.V. hat beim Infostand auf dem Rotlintstraßenfest eine neue Unterschriftensammlung gestartet.

Unter dem Motto "Schützt das Nordend und den Frankfurter Osten! - Kein Autobahnbau mehr! - Ökologische Verkehrswende jetzt!" ruft die BVN e.V. die betroffene Bevölkerung auf, sich mit ihrer Unterschrift der Forderung nach einem Stopp aller Autobahnprojekte in Frankfurt am Main (A 66 Riederwaldtunnel, Ausbau A 661, A 3 und A 5) anzuschließen und sich für eine tiefgreifende ökologische Verkehrswende sowie für den Schutz unserer unentbehrlichen Grüngebiete stark zu machen.

Insgesamt kamen am Wochenende schon rund 100 Unterschriften zusammen!

Bitte unterstützt tatkräftig diese Unterschriftensammlung! (Text siehe unten)

Einfach ausdrucken, selbst unterschreiben und zurücksenden.
Vorher möglichst noch andere, um eine Unterschrift bitten,
oder noch besser:
Unterschriftenlisten weiterreichen, mit der Bitte, mitzusammeln. ;)


Wir bedanken uns schon mal im Voraus für die Unterstützung.


Schönen Gruß
Friedhelm Ardelt-Theeck (Bürgervereinigung Nordend e.V.)
Sprecher des Aktionsbündnis Unmenschliche Autobahn

Text des Flugblattes:

Schützt das Nordend und den Frankfurter Osten!
Kein Autobahnbau mehr! - Ökologische Verkehrswende jetzt!
Stopp A 66 Riederwaldtunnel - Stopp Ausbau A 661, A 3 und A 5 !

Auch in Frankfurt am Main werden Stickoxid-Grenzwerte noch immer teils drastisch überschritten und sind Dieselfahrverbote wahrscheinlich. Insbesondere an Hauptverkehrsstraßen und Autobahnen ist die Lärm- und Schadstoffbelastung unerträglich; von Unfallgefahr und Flächenverbrauch ganz zu schweigen.

Diese Umstände und die Klimakrise verlangen eine radikale Umkehr in der Verkehrspolitik bzw. eine rasche ökologische Verkehrswende.

Das Gegenteil soll passieren: Bau der Bundesautobahn A 66 Riederwaldtunnel und der zweiten Richtungsfahrbahn der A 661 zwischen Bornheim und Seckbach und des großen Autobahndreiecks mitten im Wohngebiet sowie Verbreiterung der Autobahnen A 661 auf 6-8 Spuren und A 3 und A 5 auf 8-10 Spuren.

A 66 Riederwaldtunnel (110.000 Kfz/24 h) bringt neue Verkehrsmassen und Verkehrskollaps
Gravierende Verkehrszunahme:
Täglich fahren 80.000 Fahrzeuge mehr durch den Frankfurter Osten als heute ohne Autobahn

Innerhalb der Umweltzone statt spürbarer Entlastung:
12.000 Fahrzeuge mehr auf der Friedberger Landstraße (dann 58.000 Kfz/24h)
10.000 Fahrzeuge mehr dem Ratsweg/Saalburgallee (dann 45.000 Kfz/24h)!

Der Anschluss der 6-spurigen A 66 an die nur 4-spur­ige A 661 (schon heu­te voll!) verursacht einen Verkehrs­kollaps auf Autobahnen und städtischem Straßennetz nicht nur im Frankfurter Osten.

Die Verkehrsprognose 2030 belegt:
"Maximal 30 km/h auf der A 661 in Spitzenzeiten". D.h. Staus! Dabei blei­ben Fern- und Transitverkehr und extrem hohe Unfall- und Staugefahr unberücksichtigt und wird der 8 bzw. 10-Spurige Ausbau der A 3 und A 5 rund um Frankfurt einfach vorausgesetzt (Realisierung frühestens nach der Inbetriebnahme der A 66 Tunnel Riederwald möglich): D.h. noch mehr Verkehr und Staus!

Deshalb unterstütze ich mit meiner Unterschrift folgende Forderungen an die Stadt Frankfurt, an das Land Hessen sowie den Bund:

• Im Hinblick auf Luftreinhalteplanung, Lärmminderungsplanung und Klimawandel den negativen Folgen für die Umwelt und Lebensqualität ist auf den Bau der Bundesautobahn A 66 Riederwaldtunnel und jeden weiteren Autobahnausbau von A 661, A 3, A 5 in Frankfurt am Main grundsätzlich zu verzichten.
• Die für den Fernstraßenneubau vorgesehenen Finanzmittel in Milliardenhöhe sind für den massiven Ausbau der vernachlässigten Schieneninfrastruktur zu verwenden.
• Die noch vorhandenen Grüngebiete im gesamten Frankfurter Stadtgebiet sind grundsätzlich zu sichern und vor Bebauung zu schützen!

Ich fordere eine sofortige umfassende ökologische Verkehrswende in Frankfurt am Main, ganz Deutschland und Europa!

Dazu sind zukunftsfähige nachhaltige Verkehrskonzepte zu entwickeln, die dem Umweltverbund generell Vorrang vor dem motorisierten Individualverkehr (MIV) einräumen, mit dem Ziel den MIV sowie den Straßengüterverkehr drastisch zu reduzieren. Insbesondere der Güterverkehr ist weitgehend auf die Schiene zu verlagern und gleichzeitig das Prinzip der Verkehrsvermeidung bei allen Planungen zu Grund zu legen.

 

 

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