2012
Vollausbau der Ostumgehung Frankfurt A 66/A 661, A 66 Riederwaldtunnel, Autobahnkreuz Frankfurt Ost

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EINLADUNG: Nächste Sitzung des Ortsbeirats 11

Anträge von SPD und Grünen zum zeitweiligen Schutz des Erlenbruchs


Hallo liebe Leute,
das Aktionsbündnis ruft die Bürgerinnen und Bürger auf, zur nächsten Sitzung des Ortsbeirats 11 zu gehen und sich für den zeitweiligen Schutz des Erlenbruchs auszusprechen, bis die Autobahnplanung incl. Einhausung baureif ist.
(Näheres dazu pdf-datei: siehe Flugblatt, den pdf-datei: Brief an den Ortsbeirat 11 und die
pdf-datei: letzte Presseerklärung)

Jeder Einzelne ist gefragt!Sprechen Sie sich entschieden gegen eine weitere Bauwüste im Frankfurter Osten aus. Die 23 Jahre lange Brachlandschaft entlang der A661 spricht für sich und sollte für alle Warnung genug sein.
Das geht aber "ganz schnell", doch dann sind der Grünzug Erlenbruch und der Teufelsbruch einfach schon mal weg.....

10. Sitzung des Ortsbeirates 11

am Montag, 14. Mai 2012
um 19:30 Uhr
im Pfarrsaal der kath. Kirchengemeinde Heilig Geist
Schäfflestraße 19, Riederwald


Das Aktionsbündnis hat bereits Mitte März in einem Schreiben an alle Mitglieder des Ortsbeirats 11 appelliert, sich entschieden gegen eine Dauerbaustelle Erlenbruch auszusprechen (entlang der A661 schon jetzt 23 Jahre!) und für ein Moratorium zu plädieren. Siehe auch: sinnlose Rodung 2009 im Bereich der Tunnelrampen, ohne dass bis heute gebaut worden wäre!
Schon mit Hilfe der spontanen Protestaktion Ende Februar mit Straßensperrung und Demo, anläßlich der völlig unsinnigen Fällung ganz gesunder Bäume an einem "heiligen" Sonntag, wie auch mit dem Infostand Ende April, Flugblättern und begleitenden Presseerklärungen hat das Aktionsbündnis versucht Öffentlichkeit zu schaffen.

Es gilt eine Dauerbaustelle bzw. Steuergeldverschwendung und unvermeidliches Verkehrschaos bei nachträglicher Einhausung zu verhindern. Es gibt augenblicklich überhaupt keine Grundlage für einen Baubeginn. Ganz im Gegenteil! Denn an der rechtlichen Situation und der nicht akzeptierbaren Billigplanung hat sich bis jetzt nichts Grundlegendes verändert.
Warum, bitte schön, jetzt auf einmal diese Eile und weshalb, bitte schön, die bisherige Verzögerung von bisher 5 Jahren seit Planfeststellungsbeschluss 2007, wenn doch alles rechtens war bzw. ist. Laut Aussage von Hessen Mobil, der Hessischen Straßenbauverwaltung soll der Ausbau der A661 sogar erst 2020 fertig sein, 20 Jahre später als ursprünglich (2010) geplant. Anscheinend sollen einfach endlich vollendete Tatsachen geschaffen werden. Wir sagen halt! Erst Einhausung baureif planen und dann alles in 5 Jahren (nicht wie allgemein üblich in 10 oder mehr Jahren....) zusammen bauen oder gar Nichts!

Vielleicht setzt sich am Ende doch noch die Vernunft durch und Befürworter und Kritiker ziehen gemeinsam an einem Strang, um eine für beide Seiten tragfähige Lösung zu erreichen: Autobahnbau und optimaler Schutz der Bevölkerung. Wir Betroffene haben schon lange den ersten Schritt gemacht und den Autobahnbau akzeptiert, aber selbstverständlich nicht zum Nulltarif. Und über´s Ohr hauen, lassen wir uns schon gar nicht!
Die Gegenleistung muss die komplette Einhausung sein. Gerechnet von 2005 (erstmalige Forderung der Einhausung) sind unsinnigerweise erneut 7 Jahre untätig vergangen, ohne dass auch nur in Ansätzen eine halbwegs akzeptable Planung vorgelegt worden wäre. Von den 23 verlorenen Jahren seit Beginn des Planfeststellungsverfahrens zur A 66 Riederwaldtunnel 1989 ganz zu schweigen.

Von den Befürwortern wurde immer nur blind "endlich" der Bau des Riederwaldtunnels gefordert und wir werden bis heute von bestimmten Kreisen als "unverbesserliche Tunnelgegner" und "auch noch Nicht-Riederwäldler" gebrandmarkt und zum allein Schuldigen des "armen Schicksals der Riederwälder" degradiert. Um die unzumutbare Planung für den größten Teil der Riederwälder (außerhalb des Tunnelbereichs!) wie auch für die Nordendler, Bornheimer, Seckbacher, Fechenheimer und Bergen-Enkheimer haben sie sich nie gekümmert. Das dürfen und brauchen wir uns jetzt nicht mehr gefallen zu lassen! Wir haben nicht einfach nur geklagt im doppelten Wortsinne, sondern uns stets mit den Argumenten der Gegenseite mehr als sachlich auseinandergesetzt und Jahrzehnte lang für vernünftige Lösungen gekämpft.


Jetzt langt's. Kommen Sie zur Sitzung! Jetzt ist die Gegenseite gefordert!

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pdf-datei: 18.03.2012: Offener Brief an den OBR 11

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